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Kampagne des SFV: Fischschutz statt tödliche Turbinen

Kampagne des SFV: Fischschutz statt tödliche Turbinen
Turbinen von Wasserkraftwerken sind tödliche Fallen für flussabwärts wandernde Fische. In der Schweiz müssen rund 1000 Anlagen bis 2030 saniert sein, so verlangt es das Gewässerschutzgesetz. Jetzt zeigen sich der Schweizerische Fischerei-Verband und Umweltorganisationen alarmiert: Um den Fischabstieg bei Wasserkraftwerken zu verbessern, fehlen das Wissen, die notwendigen finanziellen und personellen Ressourcen. Mit einer Protestpetition fordern sie den Bundesrat auf, sich für die schwindenden heimischen Fische einzusetzen.


Neue Studie: Wasserkraftausbau bedroht Europas Fischparadies

In den Balkanflüssen leben 113 seltene und geschützte Fischarten. Kommt der Wasserkraftausbau wie geplant, würde das etwa 10 Prozent aller europäischen Flussfischarten gefährden Radolfzell, Wien. Europas Fischparadies sind die Flüsse auf dem Balkan. Das belegt eine neue Studie, die heute von Riverwatch und EuroNatur vorgestellt wurde. Demnach leben in den Flüssen zwischen Slowenien und Griechenland 113 bedrohte und geschützte Fischarten und damit mehr als in jedem anderen Gebiet Europas. Die Autoren der Studie um Dr. Steven Weiss von der Universität Graz haben zudem die Folgen für die Fischfauna erhoben, falls die geplanten Wasserkraftwerke auf dem Balkan gebaut werden. Das Ergebnis: Elf Fischarten würden global aussterben und weitere 38 Arten an den Rand des Aussterbens gebracht werden. „Der Wasserkraftausbau gefährdet dadurch etwa 10 Prozent aller Flussfischarten Europas. Wasserkraft stellt damit eine der größten Gefahren für die Fischfauna unseres Kontinents dar“, so Dr. Steven Weiss.


Wasserpolitischer Jahresrückblick 2017

Wasserpolitischer Jahresrückblick 2017
Die Förderung und der weitere Ausbau der Wasserkraft, die Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln auf die Wasserqualität und die Ausscheidung des Gewässerraums waren die prägenden Themen in der Schweizer Wasserpolitik im Jahr 2017. Dieser Artikel in „Aqua & Gas“ 04/2018 präsentiert eine Übersicht über diese und weitere Entwicklungen in verschiedenen politischen Arenen wie Parlament oder Verwaltung.


BAFU – Weiterentwicklung der Gewässer

BAFU – Weiterentwicklung der Gewässer
Der Schweizer Gewässerschutz ist auf den ersten Blick eine Erfolgsgeschichte. Eine differenzierte Analyse zeigt hingegen erhebliche Defizite beim Umgang mit unseren Gewässern. Der Artikel im «Aqua & Gas» 4/2018 spannt einen Bogen von der historischen Entwicklung der Gewässer bis zu den künftigen Herausforderungen.


Riesiges Echo für Pestizid-Initiative

Der Fischereiverband Kanton Luzern FKL hat am Samstag auf dem Schwanenplatz Luzern Unterschriften für die nationale Volksinitiative „Für eine Schweiz ohne Pestizide“ gesammelt.


Neue Studie des SFV zum Angeln in der Schweiz

Viel freiwilliges Engagement und beträchtliche Ausgaben für ein unvergleichliches Naturerlebnis


Massnahmen zur Reduktion der Pflanzenschutzmitteleinträge in Oberflächengewässer

Das Bundesamt für Landwirtschaft ergreift Massnahmen, um Einträge von Pflanzenschutzmitteln in Fliessgewässern zu reduzieren. Die Auflagen bei Pflanzenschutzmitteln, die ein hohes Risiko für Gewässerorganismen darstellen, werden verschärft. Diese Massnahmen sind Teil des Aktionsplans Pflanzenschutzmittel, den der Bundesrat im September 2017 verabschiedet hat.


Der Aal ist Fisch des Jahres 2018

Der Aal ist Fisch des Jahres 2018
Er fasziniert, er ekelt und er ist voller Geheimnisse: der Aal. Mit der Wahl zum Fisch des Jahres 2018 will der Schweizerische Fischerei-Verband SFV aufrütteln. Dieser Fisch ist älter als der Mensch, aber vom Aussterben bedroht. Der Aal lässt sich nur retten, wenn es gelingt die uralten Wasser-Wanderwege wieder zu öffnen und die Bestände zu schützen.


ARGEFA-Jahrestagung: Gängelei von Anglern und Berufsfischern führt zu neuen ökologischen Problemen

Ruggell, 9.9.2017 – Der Bodensee ist heute glücklicher Weise wieder sauber – fast zu sauber. Viele Fischarten, allen voran die berühmten Felchen, finden nicht mehr genug Nahrung im Wasser und wachsen nicht mehr zu ihrer natürlichen Größe. „Nun aber durch Netzgehege und Gängelei der Angelfischer gegenzusteuern ist absolut fragwürdig“, so ARGEFA-Präsident Prof. Dr.-Ing. Albert Göttle.




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